Funktionen · Fragen

Stell die Frage. Dein Archiv antwortet — mit Beleg.

Eine Sprachnachricht ist beim ersten Hören nützlich und danach unauffindbar. Was drinstand, weiß man noch ungefähr; wo es stand, nicht mehr. VoiceClue macht aus allem, was dir je gesagt wurde, etwas Durchsuchbares.

VoiceClue-Frageansicht mit Antwort und Beleg aus der Aufnahme

Fragen statt Suchbegriffe

Du tippst keine Stichwörter, sondern die Frage, die du ohnehin im Kopf hast: „Wann kommt der Transporter?“ oder „Was wünscht sich Mama zum Geburtstag?“ VoiceClue sucht quer über alle Nachrichten und alle Personen — nicht nur in der einen, an die du dich erinnerst.

Die Antwort kommt nicht allein. Daneben steht die Stelle, aus der sie stammt: der Originalsatz, die Nachricht, aus der er kommt, und die Sekunde in der Aufnahme. Du kannst die Antwort also prüfen, statt ihr glauben zu müssen.

Die Suche verlässt dein iPhone nicht

Das ist der Teil, der die meisten überrascht: Durchsucht werden deine Transkripte ausschließlich auf dem Gerät. Für die Suche selbst wird nichts übertragen — auch dann nicht, wenn dein Archiv Hunderte Nachrichten umfasst.

Erst für das Formulieren der Antwort gibt es eine Wahl. Mit dem lokalen Modell von Apple Intelligence bleibt ebenfalls alles auf dem Gerät. Wählst du stattdessen die serverseitige Antwort, gehen ausschließlich deine Frage und die auf dem Gerät gefundenen Textauszüge an unseren Server in der EU — nicht dein Archiv, nicht deine Aufnahmen. Gespeichert wird dort nichts.

Unterstützt dein Gerät das lokale Modell nicht, zeigt die App die gefundenen Fundstellen ohne formulierte Antwort — statt die Frage unbeantwortet zu lassen.
Aus der Datenschutzerklärung, Abschnitt 6

Warum das mehr ist als Volltextsuche

Beim Analysieren zerlegt VoiceClue jedes Transkript in Abschnitte und berechnet zu jedem auf dem Gerät eine Bedeutungsrepräsentation — mit Apples eigenem Sprachmodell, ohne dass dafür etwas übertragen wird — und legt sie im lokalen Suchindex ab. Eine Frage findet deshalb auch dann etwas, wenn kein einziges deiner Wörter wörtlich vorkommt — „Wann kommt der Transporter?“ trifft auch „Der Laster ist für neun bestellt.“

Gefunden werden dabei nur die Stellen, die zur Frage passen, nicht ein fester Sockel an Treffern. Passt nur eine, wird aus einer geantwortet — statt die Antwort mit Beifang zu verwässern, der sie unzuverlässig macht.

Was es nicht kann

Gefunden wird, was gesagt wurde. Was niemand ausgesprochen hat, steht in keinem Transkript, und VoiceClue rät es nicht dazu. Wer wissen will, was jemand gemeint haben könnte, bekommt hier keine Antwort — und das ist Absicht.

Ebenso wenig durchsucht die App deine Chats. Sie kennt nur die Sprachnachrichten, die du ihr gegeben hast, und nichts sonst auf deinem Telefon.

Was du damit wiederfindest

Die Beispiele stammen aus dem Alltag, für den die App gebaut ist — nicht aus einer Funktionsliste.

Zusagen, die du selbst gemacht hast

„Was hatte ich Lisa versprochen?“ — auch drei Wochen später, ohne den Chat zu kennen.

Zahlen, die man sich nie merkt

Beträge, Rechnungsnummern, Adressen. Sie stehen ohnehin schon als erkannte Angaben in der Analyse.

Der Satz, an den du dich halb erinnerst

Du weißt noch, dass es um den Transporter ging. Das reicht als Frage.

Ein Gedächtnis für alles, was dir gesagt wurde.

Nie wieder durch alte Chats scrollen.

Laden imApp StoreBald verfügbarGoogle Play

Für iPhone · Gratis laden · Android folgt