Funktionen · To-dos & Termine

Aus der Sprachnachricht wird eine Aufgabe mit Frist

Das Mühsame an einer langen Sprachnachricht ist selten das Zuhören. Es ist das, was danach kommt: sich merken, was zu tun war, und wann. VoiceClue nimmt dir diesen Teil ab — und sagt dir bei jedem Punkt, woher er ihn hat.

VoiceClue-Ansicht mit To-Dos und Terminen inklusive Frist und Priorität

Was VoiceClue in einer Nachricht findet

Jede Analyse liefert nicht nur einen Fließtext, sondern benannte Bestandteile. Aufgaben bekommen eine Frist und eine Priorität in drei Stufen. Termine tragen einen Titel, ein Datum und die Angabe, ob sie ganztägig sind. Dazu kommen Einzelheiten, die sonst beim zweiten Hören untergehen: Personen, Telefonnummern, Beträge, Orte, Rechnungsnummern, E-Mail-Adressen, Datums- und Zeitangaben.

Das ist keine Stichwortsuche. Der Unterschied zeigt sich an der Frist: VoiceClue merkt sich nicht nur, dass „bis Freitag“ gesagt wurde, sondern rechnet daraus ein Datum — und behält den ursprünglichen Wortlaut daneben. Wenn du später prüfen willst, ob „Freitag“ wirklich dieser Freitag war, steht der Satz noch da.

Drei Dinge, die den Unterschied machen

Bei Unsicherheit wird gefragt, nicht geraten

Nicht jeder Satz, der nach einer Aufgabe klingt, ist eine. „Ich muss mal wieder Sport machen“ gehört nicht auf deine Liste. Ist sich VoiceClue nicht sicher, landet der Punkt als Vorschlag zur Bestätigung statt stillschweigend als Aufgabe — oder er wird stillschweigend verworfen.

Die Dringlichkeit trägt ihre Begründung mit

Eine Markierung als dringend ist wertlos, wenn man ihr nicht ansieht, warum. Deshalb speichert VoiceClue zu jeder Einstufung den Grund und zeigt ihn an. Du entscheidest, ob du ihn teilst.

Der Kalender wird nur beschrieben

Einen erkannten Termin übernimmst du mit einem Tipp. VoiceClue hat Schreibrechte auf deinen Kalender — lesen kann es ihn nicht. Deine übrigen Termine bleiben also außerhalb, auch technisch.

Jeder Punkt weiß, woher er kommt

Zu jeder Aufgabe und jedem Termin speichert VoiceClue die wörtliche Stelle aus dem Transkript, aus der sie stammt, samt der Sekunde in der Aufnahme. Im Transkript ist sie farbig markiert; ein Tipp, und du hörst genau diesen Moment im O-Ton.

Und wenn sich die Stelle nicht sicher zuordnen ließ, fehlt die Markierung — statt irgendwohin zu zeigen. Eine fehlende Fundstelle ist ehrlich, eine falsche wäre es nicht.

Wenn das Datum nicht eindeutig ist

„Nächsten Mittwoch“ ist ein erstaunlich schwieriger Satz. Gesprochen an einem Mittwoch kann er den morgigen Tag meinen oder den in einer Woche — und ein Sprachmodell rechnet Wochentage nicht zuverlässig aus, es schätzt sie. Genau daran sind frühere Fassungen gescheitert.

Deshalb bekommt die Analyse den heutigen Wochentag ausdrücklich mitgeteilt, statt ihn ableiten zu müssen, und ein zweiter Schritt prüft das Ergebnis nach. Wo Zweifel bleiben, steht die Frist mit dem ursprünglichen Wortlaut da statt mit einem erfundenen Datum.

Das ist die unspektakuläre Sorte Arbeit, die man einer App nicht ansieht — außer daran, dass ein Termin nicht auf dem falschen Tag landet.

Nichts passiert ohne dich

VoiceClue trägt nichts von selbst in deinen Kalender ein, hakt nichts von selbst ab und verschickt nichts. Jede Übernahme ist ein Tipp von dir. Das klingt nach einer Selbstverständlichkeit, ist aber eine Entscheidung: Eine Automatik, die zu 90 Prozent richtig liegt, erzeugt bei Terminen mehr Arbeit, als sie spart.

Alles Offene an einer Stelle

Aufgaben bleiben nicht in ihrer Nachricht gefangen. Der To-do-Filter sammelt jede offene Aufgabe aus allen Analysen in einer Liste — abhaken inklusive. Wer drei Nachrichten von drei Menschen bekommen hat, sieht eine Liste statt dreier Tonspuren.

Die nächste Nachricht mit einer Frist darin kommt bestimmt.

Lass sie die erste sein, aus der die Aufgabe von selbst herausfällt.

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