So privat, wie eine Stimme sein muss
Sprachnachrichten sind das Persönlichste, was dein iPhone speichert. Diese Seite beschreibt den Weg, den eine Aufnahme durch VoiceClue nimmt — vollständig, auch an den Stellen, an denen sie das Gerät verlässt.
Die unbequeme Stelle zuerst
Transkribieren tut VoiceClue nicht auf deinem iPhone. Die Aufnahme wird TLS-verschlüsselt an unseren Server übertragen — Supabase, Rechenzentrum Frankfurt am Main — und dort von Soniox am EU-Endpunkt transkribiert; die Verarbeitung findet in der Europäischen Union statt.
Wer das anders behauptet, verkauft dir etwas. Wir sagen es lieber hier als im Kleingedruckten: Für diese eine Minute verlässt deine Aufnahme das Gerät. Danach nicht mehr — und was in dieser Minute passiert, steht unten.
Mit übertragen werden Dateiname und Analyse-Einstellungen: Zeitzone, Ausgabesprache, Sprachhinweise und dein Vokabular. Zu diesem Vokabular gehören auch die von dir gespeicherten Absendernamen, damit Namen im Transkript richtig geschrieben werden.
Wie lange etwas wo liegt
Aufbewahrung ist die Frage, die zählt — nicht, ob etwas verschlüsselt übertragen wurde.
Bei Soniox: bis zum Abruf
Datei und Transkriptionsauftrag werden unmittelbar nach dem Abruf des Ergebnisses gelöscht, mit automatischem Nachlauf, falls das Löschen fehlschlägt.
Auf unserem Server: bis deine App es abholt, höchstens 24 Stunden
Das fertige Ergebnis wartet nur darauf, abgeholt zu werden. Eine stündliche Bereinigung räumt auf, was liegen bleibt.
Auf deinem iPhone: bis du es löschst
Analysen, Transkripte, Aufgaben, Absendernamen, Suchindex und Einstellungen bleiben lokal — bis du sie in der App löschst, die App-Daten löschst oder die App deinstallierst.
Was auf dem Gerät bleibt, und wie es dort liegt
Aufbewahrte Sprachnachrichten liegen AES-verschlüsselt in einem lokalen Tresor. In den Einstellungen kannst du stattdessen wählen, dass jede Aufnahme direkt nach der Analyse gelöscht wird — dann bleibt nur der Text. Die übrigen lokalen Daten schützt die Geräteverschlüsselung von iOS.
Die Suche über dein Archiv läuft vollständig auf dem Gerät. Für die Suche selbst wird nichts übertragen; nur wenn du die serverseitige Antwort wählst, gehen deine Frage und die gefundenen Auszüge in die EU — und werden dort nicht gespeichert.
Vier Entscheidungen, die dir gehören
Starten ohne Konto
VoiceClue legt ein technisches, pseudonymes Konto an. Du musst keine E-Mail-Adresse angeben, um anzufangen.
iCloud-Sync ist aus, bis du ihn einschaltest
Er ist eine Entscheidung, keine Voreinstellung. „Alle Daten löschen“ entfernt bei aktivem Sync auch die iCloud-Kopie; scheitert das mangels Verbindung, holt die App es automatisch nach.
Stimmprofile nur mit deiner Einwilligung
Damit VoiceClue wiederkehrende Stimmen erkennt, berechnet die App eine Zahlenreihe, aus der sich die Aufnahme nicht zurückgewinnen lässt. Nur auf iOS, nur wenn du zustimmst.
Kalender: nur schreiben, nie lesen
VoiceClue kann Termine eintragen. Deinen Kalender einsehen kann es nicht.
Der Rest, kurz
Eine Mitteilung, sonst keine
VoiceClue meldet sich, wenn eine Analyse fertig ist. Sonst nie. Ob überhaupt und wie auffällig, stellst du selbst ein — bis hin zu „gar nicht“.
Käufe laufen über Apple
Ein Abonnement schließt du im App Store ab. Zahlungsdaten sehen wir nicht; wir erfahren nur, ob dein Zugang aktiv ist.
Löschen heißt löschen
„Alle Daten löschen“ räumt das Gerät und, bei aktivem Sync, die iCloud-Kopie. Dein Konto kannst du in der App vollständig entfernen lassen.
Was VoiceClue nicht tut
Keine automatisierten Entscheidungen mit rechtlicher Wirkung. Kein Verkauf von Daten. Keine Mitteilung außer der einen, wenn eine Analyse fertig ist.
Diese Seite erklärt die Technik in normaler Sprache. Rechtlich verbindlich ist die Datenschutzerklärung — und wenn dir hier je etwas begegnet, das ihr widerspricht, gilt sie, und wir haben hier einen Fehler gemacht.
Privatsphäre, die man nachlesen kann.
Und nicht nur auf einer Startseite behauptet.
Für iPhone · Gratis laden · Android folgt